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5.2.2012 : 15:02

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T-Online & Co. kennt jeder - 900 Journalisten zu IT- und TK-Unternehmen im TecDAX befragt

Die deutschen Internet Provider sind bei den Redakteuren stets präsent. Das zeigt eine aktuelle Umfrage unter 900 Journalisten der Wirtschafts-, Fach- und Publikumsmedien, die das Marktforschungsinstitut Smart-Research bereits im fünften Jahr in Folge im Auftrag der PR-Agentur Storymaker durchgeführt hat. T-Online führt bei der Bekanntheit das Ranking mit satten 100 Prozent an. Mitbewerber United Internet punktet mit Bestnoten bei der Pressearbeit.

 

Welche der 18 IT- und TK-Unternehmen im deutschen TecDAX sind der Presse bekannt?

 

Diese und andere Fragen rund um das Image und die PR-Arbeit von TecDAX-Unternehmen stellte Storymaker an Journalisten der Wirtschafts-, Fachund Publikumsmedien. Ob es das Fusions-Gerangel von T-Online und Telekom, Mobilcom mit Freenet.de oder der Kauf von Web.de durch United Internet sind oder die Tarif-Schlachten und Werbeoffensiven: Über die Internet Provider gibt es immer etwas zu berichten. Das ist wohl auch einer der Gründe für deren Bekanntheit. Mit TOnline (100 Prozent), Freenet (95 Prozent) und United Internet (83 Prozent) befinden sich gleich drei Provider unter den sechs bei Journalisten bekanntesten TecDAXUnternehmen. Bei der Pressearbeit liegt United Internet ganz vorne im Ranking mit einer durchschnittlichen Schulnote von 1,83, T-Online mit einer Note von 1,9 auf Rang drei und Freenet lediglich auf Platz elf mit einem Schulnotenschnitt von 2,38.

 

Auch B2B-Unternehmen setzen sich durch

 

Dass aber auch eine etwas ruhigere aber beständige Kommunikation zum Erfolg führt, beweist der ebenfalls hohe Bekanntheitsgrad der Software AG (89 Prozent) und der IDS Scheer AG (85 Prozent), die auf Rang vier und fünf landeten. Auch die Pressearbeit der beiden Unternehmen wurde positiv bewertet. Die Software AG landete auf Platz fünf, IDS Scheer sogar auf Rang zwei der Journalistenbewertung. Wunschlos glücklich sind die Medienvertreter mit den IT- und TK-Unternehmen des TecDAX allerdings beileibe nicht: Zu passiv oder bei Anfragen gar nicht erreichbar (33 Prozent) seien Unternehmenssprecher, bemängeln sie. 37 Prozent der Journalisten klagen über uninteressante Pressetexte mit zu viel Marketing-Blabla und Fachchinesisch. Trotzdem geben beinahe 70 Prozent der Journalisten an, dass sie häufig Ideen und Informationen für eine Story aus einer aktuellen Pressemitteilung erhalten. Nie werden nur 3 Prozent der Journalisten durch eine Presseinformation aus der Reserve gelockt.

 

Redaktionsbesuche zahlen sich aus

 

Ob verständliche und spannende Texte die Medienpräsenz erhöhen würden? Vielleicht löst sich das Manko der schriftlichen Kommunikation bei Gesprächen während Unternehmens- und Redaktionsbesuchen auf. Sie sind die zweitwichtigste Quelle für Themen (86 Prozent), dicht gefolgt von den Angeboten der PR-Agenturen und den aktuellen Meldungen im Newsticker anderer Medien. Immerhin 24 Prozent der Journalisten greifen häufig Ideen aus Kundennewslettern und -magazinen auf. Unerwartete 15 Prozent finden bereits in Weblogs von Unternehmensvertretern Story-Ideen.

09.03.2006 11:44 Alter: 6 Jahre
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